Wie OkCupid drei Millionen Nutzerfotos heimlich an eine KI verfütterte
Man meldet sich bei einer App für die Partnersuche an, hofft auf Romantik und landet stattdessen im Trainingslager für Künstliche Intelligenz. Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC hat sich am 30. März 2026 mit OkCupid und dem Mutterkonzern Match Group auf einen Vergleich geeinigt.
Der Grund für das Eingreifen der Aufsichtsbehörde klingt wie eine Anekdote aus der Frühzeit des Silicon Valley: Im Jahr 2014 übermittelte die Führungsebene von OkCupid rund drei Millionen Nutzerfotos mitsamt Standortdaten und demografischen Details an das Start-up Clarifai. Vertragliche Grundlagen, Zahlungen oder Datenschutzerklärungen gab es für den Vorgang nicht. Die Verbindung bestand laut Ermittlern vor allem darin, dass die OkCupid-Gründer als Investoren an Clarifai beteiligt waren.
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