Nach Elektroauto-Rückruf bei Volvo: So gefährlich sind brennende Batterien wirklich
Der schwedische Automobilhersteller Volvo muss mehr als 40.000 Elektroautos wegen Brandgefahr zurückrufen. Das teilte der Autobauer der Nachrichtenagentur Reuters am Montag mit. Grund sei, dass die Akkus der Fahrzeuge überhitzen könnten. Betroffen seien 40.323 Fahrzeuge vom Typ EX30, dem Flaggschiff-Elektro-SUV von Volvo.Es ist nicht der erste Fall, dass ein Hersteller E-Autos wegen möglicher Brandrisiken aus dem Verkehr ziehen muss. Erst Ende des vergangenen Jahres hatte der französisch-amerikanische Autokonzern Stellantis weltweit 375.000 Fahrzeuge seiner Marke Jeep zurückgerufen – ebenfalls wegen der Gefahr brennender Batterien. Zudem kam es in der Vergangenheit wiederholt zu folgenschweren Brandunfällen durch Elektroautos – unter anderem 2024 in Südkorea, als ein elektrischer Mercedes in einer Tiefgarage in der Hauptstadt Seoul Feuer fing und für einen Großbrand sorgte. Doch wie gefährlich sind die Stromer wirklich?
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E-Auto-Rückruf könnte Volvo 165 Millionen Euro kosten
Laut Angaben von Reuters sollen bei dem Volvo-Rückruf die Module in den Hochvolt-Akkus des kompakten SUV ausgetauscht werden. „Wir kontaktieren derzeit die Besitzer aller betroffenen Fahrzeuge, um sie über die nächsten Schritte zu informieren“, sagte ein Sprecher von Volvo. Man werde die betroffenen Batteriemodule kostenlos austauschen. Bis dahin rate man den Besitzern, den Ladezustand auf maximal 70 Prozent zu begrenzen, um die Brandgefahr zu minimieren.
Aus behördlichen Unterlagen und Unternehmensangaben geht hervor, dass Volvo seit dem vergangenen Dezember in über einem Dutzend Ländern........
