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Unterversorgung droht: Jetzt bekommt Marzahn-Hellersdorf eine neue KV-Praxis

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19.03.2026

Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin (KV) hat im Bezirk Marzahn-Hellersdorf eine eigene Praxis eingerichtet. Die Einrichtung am BG-Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) ist die zweite ihrer Art im Bezirk und die fünfte KV-Praxis in der Hauptstadt insgesamt. Solche Angebote existieren auch in Lichtenberg und in Treptow-Köpenick. Sie sollen auch dort die ambulante medizinische Versorgung sicherstellen.

Die Website der neuen KV-Praxis ist online erreichbar. Auch telefonisch können Termine über die anderen KV-Praxen vereinbart werden. Die Einrichtung an der Warener Straße 1 selbst öffnet am 1. April. „Die KV-Praxis am Kienberg zeigt, dass unser Angebot in diesem Stadtteil sehr gut angenommen wird“, sagt Susanne Hemmen, Geschäftsführerin der KV-Praxis Berlin GmbH. „Deshalb haben wir uns entschieden, einen weiteren Standort im Bezirk zu eröffnen.“

Die Kassenärztliche Vereinigung reagiert auf etliche Praxisschließungen im Umfeld des UKB. „Die Nachfrage am Standort Kienberg ist seit Beginn des Jahres wieder deutlich gestiegen“, so Hemmen. Zum Start im April werden zwei hausärztliche Internistinnen und ein Hausarzt in Teilzeit die Arbeit aufnehmen. Im vergangenen Jahr verzeichneten die KV-Praxen mehr als 30.000 Arzt-Patienten-Kontakte.


© Berliner Zeitung