Eine Diva sagt „Merci!“: Céline Dion kündigt ihr Comeback in Paris an
Als die Welt zuletzt von Céline Dion hörte, da stand sie auf dem Eiffelturm in Paris, in 60 Metern Höhe - und die besagte Welt lag ihr zu Füßen. Zur Eröffnung der Olympischen Spiele sang sie eine „Hymne an die Liebe“, sie schmetterte das Lied in die Nacht hinaus, unter Feuerwerk und Lichtgewitter. Und das Millionen-Publikum? Jubelte, schluchzte, staunte. Hieß es nicht letztens noch, dass Dion ihre Stimme verloren hat? Dass sie schwer an einer Nervenerkrankung leidet? Das alles stimmt, sie hat sich das Sensations-Comeback hart erkämpft - und will noch mehr. Zu ihrem 58. Geburtstag hat Céline Dion jetzt eine Grußbotschaft für ihre Fans gefilmt: „Ich will, dass ihr wisst, dass es mir großartig geht. Meine Gesundheit habe ich im Griff. Ich werde auch wieder für euch singen. In Paris!“ Eine ganze Reihe von Konzerten kündigt sie an, zehn Auftritte in der La Défense Arena, vor jeweils 40.000. Aber - Eilmeldung! - da sich seit der Botschaft schon Millionen um Tickets beworben haben, ergänzt Dion das Programm sogar um sechs Extra-Konzerte. Auftakt: 12. September 2026. Sie nennt es „das größte Geschenk meines Lebens“.
16 Shows will Céline Dion im Herbst 2026 singen - allesamt in Paris
Eine Diva sagt „Merci!“: Auch in den Jahren, als es still um sie wurde, habe sie die Gebete ihrer Fans gespürt, ihre Liebe. Schließlich wird Dions Wunderstimme seit 40 Jahren rund um den Globus verehrt: 1988 gewinnt die Kanadierin aus Charlemagne den Grand Prix de la Chanson - allerdings für die Schweiz, auf Französisch, noch mit Lockenkopf. Seitdem liebt die Popwelt ihren dramatischen Ton und ihre dramatischen Gesten, ihre Arme spannt sie wie Flügel über das Publikum. Sie ist das Dauerbrenner-Showgirl mit den Balladen fürs Herz: „The Power of Love“, „All by myself“, 1100 Shows singt sie allein in Las Vegas. Wohl selten ist ein Schiffsuntergang so schön von Gesang begleitet worden wie im Film „Titanic“: Dions „My heart will go on“ veredelt die Katastrophe. Und jetzt? Taucht sie wieder auf.
„In meinen schwersten Zeiten wart ihr für mich da“, spricht sie zu den Fans. Das galt schon, als René Angélil - ihr Mann und Manager - schwer an Krebs erkrankte, nach langem Kampf starb. Und auch zuletzt, als Dion im Jahr 2022 der Welt erklärte, dass sie selbst am Stiff-Person-Syndrom leidet. „Angsteinflößend“ nannte sie die Autoimunerkrankung. Muskelkrämpfe attackierten nicht nur ihre Stimme, manche seien so stark gewesen, dass ihre Rippen brachen. Aber schon damals versprach sie: „Ihr werdet meine Stimme hören.“
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