Strategie des neuen Assekuranzriesen: Eine sehr einseitige Ökonomie des Teilens
Strategie des neuen Assekuranzriesen: Eine sehr einseitige Ökonomie des Teilens
Helvetia und Baloise überlassen die Früchte ihrer Fusion ganz den Aktionären. Verlierer sind die Mitarbeitenden und die Kunden.
Mengenlehre mit Helvetia Baloise: Die Schnittmenge gehört den Aktionären.
Helvetia Baloise, der Versicherungskonzern, der im vergangenen Jahr aus dem Zusammenschluss der beiden gleichnamigen Gesellschaften aus St. Gallen und Basel entstanden ist, hat am Mittwoch seinen ersten Jahresabschluss und seine Strategie präsentiert. Schon der Ort dieser Präsentation zeigte, für wen sich die biedere Schweizer Assekuranz gerade mächtig aufdonnert.
Man reiste nach London, in die Stadt mit dem grössten internationalen Finanzzentrum. An der Themse befinden sich die Europa-Zentralen der mächtigsten amerikanischen Investmentbanken. Blackrock und Vanguard, die weltgrössten Fondsmanager, unterhalten hier ihre wichtigsten Ableger ausserhalb Amerikas. Kurzum: London ist das Mekka der globalen Finanz- und Investorengemeinde.
Wer sich ihre Aufmerksamkeit oder gar ihren Zuspruch verdient, darf mit Wertschätzung rechnen – und die ist durchaus pekuniär gemeint. Helvetia Baloise strebt eine höhere Börsenbewertung an. Die derzeitigen 21 Milliarden Franken sind nett, aber es sollen bald deutlich mehr werden.
«Shared Momentum» nennt der Konzern die........
