Teures Wohnen im Westen – gratis leben im Osten
Die Wohnkosten in westlichen Städten Österreichs sind hoch, besonders für systemrelevante Berufe wie Krankenpfleger:innen.
Im Südburgenland sind Mieten und Kaufpreise deutlich niedriger, dennoch wandern viele junge Menschen ab.
Südburgenlandplus bietet Fördermöglichkeiten für die Region. Mit einem "Probewohnen" sucht man gezielt die Rückkehr junger Familien.
In Wien zahlt ein:e Krankenpfleger:in rund 33 Prozent des Gehalts für Miete.
Im Südburgenland sind es nur ca. 11 Prozent des Gehalts für Miete.
Am teuersten ist St. Jakob in Haus mit 9.403 Euro, gefolgt von Lans mit 8.989 Euro pro Quadratmeter Kaufpreis (beides in Tirol).
Die Gemeinden liegen deutlich über dem österreichischen Durchschnitt von 4.931 Euro pro Quadratmeter.
Die Wohnkosten in westlichen Städten Österreichs sind hoch, besonders für systemrelevante Berufe wie Krankenpfleger:innen.
Im Südburgenland sind Mieten und Kaufpreise deutlich niedriger, dennoch wandern viele junge Menschen ab.
Südburgenlandplus bietet Fördermöglichkeiten für die Region. Mit einem "Probewohnen" sucht man gezielt die Rückkehr junger Familien.
In Wien zahlt ein:e Krankenpfleger:in rund 33 Prozent des Gehalts für Miete.
Im Südburgenland sind es nur ca. 11 Prozent des Gehalts für Miete.
Am teuersten ist St. Jakob in Haus mit 9.403 Euro, gefolgt von Lans mit 8.989 Euro pro Quadratmeter Kaufpreis (beides in Tirol).
Die Gemeinden liegen deutlich über dem österreichischen Durchschnitt von 4.931 Euro pro Quadratmeter.
In Wien zahlt ein:e Krankenpflerger:in rund ein Drittel ihres Monatsgehalts allein für die Miete. Während in den urbanen Zentren Österreichs und Europas die Wohnkosten explodieren und junge Familien sich fragen, ob sie sich ein Eigenheim überhaupt noch leisten können, läuft eine Region gegen den Trend: das Südburgenland.
Mehr für dich: Wenn Internetsucht einen Pensionisten trifft
Hier, ganz nah der Grenze zu Ungarn, müsste ein:e Krankenpfleger:in nur drei bis vier Arbeitstage aufwenden, um ihre monatliche Miete zu bezahlen – also rund elf Prozent des Gehalts. Das zeigen Daten des EU-Forschungsprogramms ESPON House4, welche zusammen mit Correctiv.Europe analysiert wurden-
Doch trotz dieser Zahlen kämpft die Region mit Leerstand. Gerade die 18- bis 27-Jährigen wandern massiv ab. „Wir müssen das Thema Wohnen im Südburgenland ganz nüchtern betrachten“, sagt Oliver Stangl, Geschäftsführer des Vereins Südburgenland Plus, ebenfalls SPÖ Jennersdorf. „Überalterung ist ein negativ besetzter Begriff“, räumt Stangl ein, „aber er beschreibt unsere demografische Realität.“
Mit Güssing und Jennersdorf liegen die beiden ältesten Bezirke Österreichs........
