Volksbegehren in Vorarlberg: „Wollen nicht mehr ghörig sein“
Die Kürzungen bei Frauen- und Kindereinrichtungen sowie die Verlegung der Geburtenstation Dornbirn stoßen auf massiven Widerstand.
Mechthild Bawart und Miriam Capelli initiierten ein Volksbegehren, das breite Unterstützung erhält.
Die Proteste zeigen einen gesellschaftlichen Wandel: Besonders ältere Generationen fordern mehr Mitsprache und lehnen blinden Gehorsam ab.
Erstes Volksbegehren in Vorarlberg seit 2004
57.000 Unterschriften bei Petition für Erhalt der Geburtenstation Dornbirn
Kürzungen bei Kindergarten- und Spielplatzförderungen beschlossen
Gynäkologie und Geburtenstation Dornbirn sollen nach Bregenz verlegt werden
Die Kürzungen bei Frauen- und Kindereinrichtungen sowie die Verlegung der Geburtenstation Dornbirn stoßen auf massiven Widerstand.
Mechthild Bawart und Miriam Capelli initiierten ein Volksbegehren, das breite Unterstützung erhält.
Die Proteste zeigen einen gesellschaftlichen Wandel: Besonders ältere Generationen fordern mehr Mitsprache und lehnen blinden Gehorsam ab.
Erstes Volksbegehren in Vorarlberg seit 2004
57.000 Unterschriften bei Petition für Erhalt der Geburtenstation Dornbirn
Kürzungen bei Kindergarten- und Spielplatzförderungen beschlossen
Gynäkologie und Geburtenstation Dornbirn sollen nach Bregenz verlegt werden
„Bruucht ihr Flyer?“, fragt Mechthild Bawart im breiten Vorarlbergerisch. Sie kommt im Café gerade am Stammtisch der „Omas gegen rechts“ vorbei. Die Seniorinnen brauchen derzeit keine Flyer („wir han“), aber sie hätten gern noch ein paar ausgedruckte Unterstützungserklärungen. Eine der Damen tut ihren Unmut kund, dass sie das Volksbegehren aufgrund ihrer deutschen Staatsbürgerschaft nicht unterschreiben darf.
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Das Ländle wird derzeit von einem basispolitischen Erdbeben erschüttert. Erstmals seit über 22 Jahren liegt ein Volksbegehren auf. In einem Bundesland, in dem Pragmatismus und Abnicken zum guten Ton gehören, ist das keine Kleinigkeit. Denn die schwarz-blaue Landesregierung hat sich diesmal mit einer Bevölkerungsgruppe angelegt, der es jetzt reicht: den Frauen.
Meistens keine Zeit zum Protestieren
In Vorarlberg wird eher wenig........
