Warum Fußball-Krösus Salzburg nicht aus der Krise findet
Red Bull Salzburg steckt in einer Krise, da das frühere Erfolgskonzept mit jungem Powerfußball nicht mehr funktioniert.
Der Klub wiederholt alte Fehler, indem er erfolglose Strategien wie den Fokus auf erfahrene Spieler erneut versucht.
Es fehlt eine klare, funktionierende Spielweise und Vision, was zu Orientierungslosigkeit und sportlichem wie wirtschaftlichem Misserfolg führt.
Seit 2 Jahren kein Titel, aktuell nur Platz 4 in der Liga
In den letzten 4 Saisonen: 300 Mio. € Einnahmen, 120 Mio. € Investitionen
6 Trainer und 4 Sportchefs in 3 Jahren
Sturm Graz investierte 35 Mio. €, wurde aber 2-mal Meister
Red Bull Salzburg steckt in einer Krise, da das frühere Erfolgskonzept mit jungem Powerfußball nicht mehr funktioniert.
Der Klub wiederholt alte Fehler, indem er erfolglose Strategien wie den Fokus auf erfahrene Spieler erneut versucht.
Es fehlt eine klare, funktionierende Spielweise und Vision, was zu Orientierungslosigkeit und sportlichem wie wirtschaftlichem Misserfolg führt.
Seit 2 Jahren kein Titel, aktuell nur Platz 4 in der Liga
In den letzten 4 Saisonen: 300 Mio. € Einnahmen, 120 Mio. € Investitionen
6 Trainer und 4 Sportchefs in 3 Jahren
Sturm Graz investierte 35 Mio. €, wurde aber 2-mal Meister
Die Bullen dürften nicht in der Vergangenheit hängenbleiben, fordert Salzburgs neuer Sportchef Marcus Mann. Leichter gesagt als getan. Denn die Vergangenheit ist alles, woran sich der kriselnde Klub noch klammern kann. Red Bull Salzburg steht für Powerfußball mit blutjungen Talenten, die Meisterschaften und Millionen erspielen. So zog man in ein Europacup-Halbfinale ein, trumpfte in der Champions League auf, wurde Serienmeister.
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Doch das Erfolgskonzept funktioniert nicht mehr. Aus den Bullen wurden zahme Kälber. Zwei Jahre lang kein Titel, kein Erfolg in Europa und der Karacho-Fußball stottert gewaltig. Auch aktuell: Nur Platz 4 in der Liga, die Meisterschaft so gut wie verspielt. Die mutige, angriffige Pressing-Spielweise – genannt Red-Bull-Stil –, die den Fußballern einst mächtige Flügel verlieh, sie sei von der Konkurrenz durchschaut, meint der neue Sportchef.
Das Problem: Diese Fehleranalyse wälzt der Klub seit Jahren hin und her, ohne Lösung. Und obwohl die neuen Ideen und Konzepte nicht dazu taugen, das einstige Erfolgsmodell abzulösen, werden sie ständig wiederholt.
Nun sollen erstmal vermehrt erfahrene Kicker geholt werden, die schnell für Ordnung sorgen. Das erinnert an jenes Salzburg, das vor 21 Jahren von Red Bull übernommen worden war, den schnellen Erfolg suchte, aber bloß viel Kohle ohne Konzept verschleuderte. Ralf Rangnick änderte das 2012. Der Deutsche schuf eine Vision samt aufregender Spielweise, holte hungrige........
