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Reisen in Krisenzeiten: Ein Loblied auf den Urlaub in Deutschland

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05.03.2026

Der Iran-Krieg hat erhebliche Auswirkungen auf die Reisebranche – und zwar nicht nur im Nahen Osten. Wer gerade in Dubai feststeckt, wartet auf Flüge, die vielleicht irgendwann kommen werden. Die Lage ist ernst und gestrandete Urlauber haben jedes Mitgefühl verdient. Vielleicht ist all das aber auch ein guter Anlass, über das Reisen neu nachzudenken: höchste Zeit für ein Loblied auf den Urlaub vor der Haustür!

Urlaub in Deutschland: eine Neuentdeckung

Deutschland ist das beliebteste Reiseland der Deutschen. Aus gutem Grund: Es gibt schöne Küsten und den Schwarzwald, die Sächsische Schweiz, die Alpen, die Mecklenburgische Seenplatte, aufregende Metropolen und vieles mehr. Und das alles ohne Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts. Schön und sicher ist es übrigens nicht nur in Deutschland, sondern auch in den angrenzenden Ländern. Da kommt man gut mit dem Auto oder dem Zug hin.

Selbstverständlich soll jeder selbst entscheiden, wo und wie er Urlaub macht. Wenn es eine Fernreise sein soll – kein Problem. Richtig ist aber auch: Wer in Deutschland Urlaub macht, tut seiner Umgebung etwas Gutes. Das Geld landet in der Pension, im Familiengasthof, beim Verleih der Tretboote und nicht in den Kassen von Staaten, die andere Vorstellungen von Freiheit haben.

Bei der Reiseplanung kann man ruhig an Werte denken. Wer Urlaub macht, gibt Geld aus – und gibt damit eine Art Stimme ab. Deutschland und Europa haben jede Stimme verdient. Sie bieten Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit und Orte, an denen Meinungsfreiheit gilt. Gute Reise! Und all jenen, die jetzt festsitzen: Kommen Sie rasch und heile zurück!


© Westfalenpost