Wie KI und Online-Betrug Buchhandlungen retten könnten
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Gesellschaft & Politik
Die Verkäufe im Buchhandel nehmen ab wegen der Online-Konkurrenz
Wie KI und Online-Betrug Buchhandlungen retten könnten
Dass die Buchverkäufe im Laden schrumpfen, ist nichts Neues. Das Problem ist schon seit über zehn Jahren bekannt. In den 2010er-Jahren berichteten Medien regelmässig über jährliche Rückgänge von durchschnittlich 4 bis 5 Prozent.
Die Pandemie 2020 hat den Buchhandlungen kurzzeitig Aufwind gegeben – wohl auch, weil andere Freizeitangebote plötzlich wegfielen oder stark eingeschränkt waren. Und weil viele schnell merkten: Dass es auf Dauer keine Option sein konnte, den ganzen Lockdown nur vor Bildschirmen zu verbringen. Leider hielt dieser Effekt nicht lange an.
Jeden Sonntag lädt watson Persönlichkeiten aus der Romandie ein, um aktuelle Ereignisse zu kommentieren oder ein Thema ins Licht zu rücken, das sonst zu wenig Beachtung findet.Mit dabei: Nicolas Feuz (Schriftsteller), Anne Challandes (Schweizer Bauernverband), Roger Nordmann (Berater, ehem. SP-Nationalrat), Damien Cottier (FDP), Céline Weber (GLP), Karin Perraudin (Groupe Mutuel, ehem. CVP), Samuel Bendahan (SP), Ivan Slatkine (Verleger) und die QoQa-Otte.
Dieser Text wurde von unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Romandie geschrieben, wir haben ihn für euch übersetzt.
Die Auswirkungen der geopolitischen Instabilität
Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine im Februar 2022, den darauffolgenden weiteren internationalen Konflikten und einer zunehmend angespannten Weltlage, zeigen die Buchverkäufe im Laden wieder nach unten.
Ein Grund für diesen erneuten Dämpfer – wenn auch nicht der einzige – liegt in der wirtschaftlichen Lage und der sinkenden Kaufkraft. Ausgelöst wurde das unter anderem durch steigende Energiepreise: Benzin, Gas, Strom. Die Folgen davon spürt man auch bei Lebensmitteln und vielem mehr.
Und speziell in der Schweiz kommt der jährliche Prämienschock bei der Krankenversicherung dazu. Gleichzeitig hinken die Löhne den steigenden Kosten hinterher – mit der Folge, dass bei allem gespart wird, was nicht absolut notwendig ist. Ganz vorn auf der Streichliste: Freizeit und Kultur.
Auch die Westschweiz bleibt davon nicht verschont
Die Jahre 2024 und 2025 waren für die meisten Buchhandlungen ziemlich düster, da sie mit Umsatzrückgängen kämpfen mussten, die den Zahlen aus der Zeit vor Covid gleichen. Das erste Quartal 2026 bestätigt den Trend und zeigt Verkaufsrückgänge zwischen 5 und 6,5 Prozent. In Frankreich wächst die Sorge zusätzlich, seit die bekannte Buchhandelskette Gibert kürzlich unter gerichtlichen........
