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Wie sich der Iran-Krieg auf den heimischen Tourismus auswirkt

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27.03.2026

Weniger arabische und israelische Gäste

Besonders ausgabenfreudige Klientel

Gedämpfte Nachfrage aus Fernost

Österreicher überdenken Fernreisen

Der Krieg im Nahen Osten hinterlässt auch Spuren im heimischen Tourismus. Bei den arabischen Urlauberinnen und Urlaubern sowie bei Gästen aus Israel und Fernost ist es laut Österreichischer Hotelvereinigung (ÖHV) bereits zu ersten Stornos gekommen. Bei diesen Reisenden sind normalerweise vor allem Wien, Salzburg und auch Tirol beliebt - mit starken regionalen Unterschieden. Ein Hotspot für arabische Touristinnen und Touristen ist beispielsweise Zell am See.

„Die Hotspots merken es natürlich überdurchschnittlich und dort wieder die 4- und 5-Sterne-Hotellerie - die hat es wirklich hart getroffen, die spüren es massiv“, betonte ÖHV-Sprecher Martin Stanits im Gespräch mit der APA. Einzelne Häuser seien auf diese Herkunftsmärkte konzentriert.

Weniger arabische und israelische Gäste

„Wir werden vor dem Sommer sicher Geschäft verlieren“, sagte der Geschäftsführer der Salzburger Land Tourismus GmbH, Leo Bauernberger, zur APA. In dem Bundesland entfielen rund 4 Prozent der jährlich mehr als 30 Millionen Hotelnächtigungen auf den arabischen Raum. „Das ist schon eine Dimension, die man merkt“, hielt der Touristiker fest. Ob das andere Märkte kompensieren könnten, könne er aktuell nicht........

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