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Ludwig-Erhard-Gipfel 2026: Alarmierende ifo-Studie warnt vor Wohlstandsverlust

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28.04.2026

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Ludwig-Erhard-Gipfel 2026: Alarmierende ifo-Studie warnt vor Wohlstandsverlust

28. April 2026 | The European vor Ort

Untersuchung für den Verband der bayerischen Wirtschaft legt offen, wie weit sich Deutschland von den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft entfernt hat – und sagt, welche Reformen jetzt dringend nötig sind

Eine neue Studie des Ifo-Instituts im Auftrag der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft zeichnet ein ebenso nüchternes wie beunruhigendes Bild. Vorgestellt wird sie auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel 2026 – jenem Ort, der wie kaum ein anderer für das wirtschaftspolitische Selbstverständnis der Bundesrepublik steht. Die Untersuchung trägt den Titel „Wohlstand für alle: Wie Deutschland die Ziele der Sozialen Marktwirtschaft künftig erreichen kann“. 

Es ist eine dieser unbequemen Wahrheiten, die sich nicht länger ignorieren lassen: Das deutsche Erfolgsmodell, die Soziale Marktwirtschaft, steht unter Druck. Jahrzehntelang war sie Garant für Wachstum, Wohlstand und sozialen Ausgleich – eine kluge Balance zwischen Markt und Staat, zwischen Freiheit und Sicherheit. Doch genau diese Balance gerät aktuell ins Wanken. 

Alarmruf aus dem Maschinenraum des Wohlstands 

„Deutschland befindet sich schon seit längerem nicht mehr auf der Erfolgsspur. Wir haben sechs Jahr ohne Wachstum hinter uns – die längste Stagnationsphase in der Geschichte der Bundesrepublik“, erklärt Wolfram Hatz, Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) beim Ludwig-Erhard-Gipfel 2026 am Tegernsee. 

Auch Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer des Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie (bayme) mahnt im Vorwort zur Studie eindringlich zur Rückbesinnung. „Die Soziale Marktwirtschaft steht nicht nur für den wirtschaftlichen Wiederaufstieg der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg. Unsere Wirtschaftsordnung steht auch für den jahrzehntelangen wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes, für Wachstum und Beschäftigung, für Innovation und Fortschritt, für Chancengerechtigkeit und Teilhabe, für wirtschaftliche, soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Doch Deutschland befindet sich schon seit längerem nicht mehr in........

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