DIW-Studie zur Vermögensteuer wird zum Eigentor für Die Linke
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DIW-Studie zur Vermögensteuer wird zum Eigentor für die LINKE
23. Februar 2026 | Rainer Zitelmann | Lesezeit: 4 Min.
Große Versprechen, fragile Basis: Die LINKE hat beim DIW eine Studie zur Vermögensteuer in Auftrag gegeben. Haben sie das Gutachten auch gelesen und verstanden? Denn es widerlegt ihre Pläne
Die Partei Die Linke fordert, dass die Vermögensteuer wieder erhoben wird. Bis zu einem Vermögen von 50 Millionen Euro steigt die Steuer von ein auf fünf Prozent, in der Spitze auf bis zu zwölf Prozent. Es gibt einen Freibetrag von einer Million Euro und für Betriebsvermögen von nur fünf Millionen Euro. Das von der Linken und der Rosa- Luxemburg-Stiftung in Auftrag gegebene DIW-Gutachten umfasst 84 eng bedruckte Seiten.
Ausführlich wird zunächst simuliert, wie viel zusätzliche Steuern die Pläne der Linken einbringen könnten, aber zunächst „vor Anpassungsreaktionen“. Gemeint ist damit: Die Simulation erfolgt zunächst so, als ob die Reichen und Superreichen gar nicht auf die massive Steuerbelastung reagieren würden, also beispielsweise niemand wegziehen würde.
Höflich sagt das DIW: Unmöglich!
Im nächsten Schritt geht es jedoch um genau diese Ausweichreaktionen. Hat jemand von der Linken bis Seite 44 gelesen und die folgende Passage verstanden? „Steuerpflichtige können ihre Investitionen und sonstige Portfolios sowie Finanzierungen anpassen. Insbesondere können sie im Ausland investieren, sofern Auslandsinvestitionen........
