Die Fußball-WM 2026 ist vorbei! Es lebe die WM 2030!
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Die Fußball-WM 2026 ist vorbei! Es lebe die WM 2030!
20. Juli 2026 | Eckhard Jesse
Das Endspiel war kein Genuss für die Zuschauer. Aber das Turnier in USA, Mexiko und Kanada war insgesamt viel besser als sein Ruf. Eine Bilanz
Was Diego Mardona 1990 im Finale nach dem Sieg 1986 nicht gelang, blieb auch Lionel Messi versagt: Dem Sieg 2022 folgte nur der zweite Platz.
Wie so häufig erfüllte das Endspiel nicht die hohen Erwartungen. Auch die beiden 1:0-Siege der deutschen Mannschaft 1990 und 2014 erwiesen sich nicht als Fußballglanzlichter. Gleiches gilt für das 1:0 der Spanier 2010. Taktik, gepaart mit Vorsicht, überlagert im Finale Schönheit und Risiko.
Hingegen war der Kampf um das „kleine Finale“ für den Zuschauer erneut ein genussvolles Spektakel. Da es nicht um die „Fußballkrone“ ging, spielten die England und Frankreich ohne Druck befreit und unbeschwert auf. Fielen in 90 Minuten zehn Tore, gab es im Endspiel in 120 Minuten ein einziges Tor.
Die kontrolliert auftretenden Spanier waren gegen die überhart agierenden Argentinier drückend überlegen. Das defensiv stärkste Team (ein Gegentor!) spielte offensiv, das offensiv lange beste Team defensiv, wie das Verhältnis der Torschüsse dies überdeutlich demonstriert: 22 zu 2. Offenkundig wollten sich die zuletzt dezimierten Argentinier ins Elfmeterschießen retten. Sie, die zum dritten Mal in die Verlängerung mussten, wirkten ausgelaugt und entkräftet. Messi, er spielte eine herausragende sechste Weltmeisterschaft, die ihm manch einer nicht zugetraut hatte, bildete dabei keine Ausnahme. Er tauchte lange ab, taute erst nach dem „goldenen Tor“........
