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Österreichs Altbundeskanzler Schüssel: „Ich möchte Possibilist sein“

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29.04.2026

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Österreichs Altbundeskanzler Schüssel: „Ich möchte Possibilist sein“

29. April 2026 | Björn Hartmann

Wolfgang Schüssel sieht Europa trotz Trump, Putin und Xi nicht verloren. Der Altkanzler fordert mehr Verteidigung, klare Antworten der Mitte und politischen Possibilismus.

Angesichts der Probleme in Europa und weltweit verbreitet Österreichs Altkanzler Wolfgang Schüssel Zuversicht. Gute Lösungen gebe es.

Wolfgang Schüssel ist Optimist. Mindestens. Trotz allem. Der österreichische Altkanzler, Politiker der konservativen ÖVP, schaut erstaunt auf die drei Männer, die sich als starke Staatenlenker inszenieren, teilweise quasireligiös überhöht: Donald Trump, Wladimir Putin und Xi Jinping, die versuchen, die Welt nach ihrem Willen zu formen und sie dadurch neu gestalten. Schüssel spricht auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee von einem Weckruf für Europa. Bange ist ihm nicht.

„Ich glaube nach wie vor, dass wir nicht verloren sind“, sagt Schüssel. „Unser European Way of Life, Wohlstand, sozialer Zusammenhalt, Lebensqualität und alles, was uns ausmacht, die Standortqualität, die Innovationskraft, die Freiheit, die wir leben und die für uns so selbstverständlich ist wie die Luft zum Atmen, das ist noch immer der Traum der Milliarden auf der Welt.“ Der Altkanzler glaubt, dass „wir das auch viel selbstbewusster leben und verteidigen........

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