Zittern vor der Beisetzung Khameneis im Iran: Israel schwor die Tötung jedes Nachfolgers
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Zittern vor der Beisetzung Khameneis im Iran: Israel schwor die Tötung jedes Nachfolgers
02. Juli 2026 | Ansgar Graw
Mehrere Tage dauern die Festlichkeiten zu Ehren des obersten Führers des Mullah-Regimes. Millionen Menschen werden erwartet - und Zwischenfälle befürchtet
VON ANSGAR GRAW, Tegernsee
Trauerfeiern wurden in der Geschichte wiederholt zu Bühnen für terroristische Attacken oder Militärschläge. Jetzt steht eine Beisetzung bevor, die in den Hauptstädten weltweit mit äußerster Anspannung beobachtet wird: In Teheran wird der Oberste Führer Ali Khamenei beerdigt, der in der ersten Nacht der israelisch-amerikanischen Militärschläge gegen das Mullah-Regime, am 28. Februar, getötet wurde.
Für die iranische Hauptstadt gilt der Ausnahmezustand. Etliche Millionen Menschen werden erwartet, sagt Yaqub Soleimani, stellvertretender Leiter der Abteilung für Kultur und Bildung der Märtyrerstiftung und einer der Organisatoren der Beerdigung. Die Basij-Milizen wurden mobilisiert, 1979 vom Revolutionsführer Rubollah Chomeini, dem Khamenei-Vorgänger, ins Leben gerufen. Daneben sind das Militär und die Revolutionsgarden im Alarmstatus. Der Flughafen Mehrabad im Zentrum Teherans wird ab Freitagmorgen vollständig geschlossen sein, Landeerlaubnisse gibt es nur für angemeldete Diplomaten und Politiker. Am Samstag und Sonntag wird Khameneis Leichnam im Großen Mosalla-Komplex in Teheran aufbewahrt, einer Moschee größer als jene in Mekka, damit sich Gläubige von ihm verabschieden können.
Für den Montag ist ein staatlicher Trauerzug geplant. Die Behörden rechnen mit 15 bis 20 Millionen Teilnehmern. An jenem Tag wird der Luftraum über Teheran vollständig gesperrt, auch der internationale Flughafen der Hauptstadt wird weder Starts noch Landungen zulassen. Bis Donnerstag, 9.........
