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Weniger Schutz für Taiwan und Südkorea: Trumps riskanter Asien-Kurs

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19.08.2026

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Weniger Schutz für Taiwan und Südkorea: Trumps riskanter Asien-Kurs

19. August 2026 | Ansgar Graw

Hinter seinen aktuellen Signalen steckt mehr als persönliche Sympathie für Xi und Kim: Der US-Präsident ordnet Bündnistreue finanziellen und geopolitischen Interessen unter.

Donald Trump will weltweit Stärke zeigen – aber ausgerechnet in Asien, dem Kontinent, dessen Bedeutung im 21. Jahrhundert am stärksten wächst, signalisiert der US-Präsident eine Verringerung des amerikanischen Engagements. So ordnete Trump nur Stunden vor dem Beginn der alljährlichen Sommerübungsserie „Freedom Shield“ mit Südkorea an, die amerikanische Beteiligung „substanziell“ zu reduzieren. Darüber freut sich Nordkorea. Und bereits im Mai hatte Trump einen neuen Kurs gegenüber Taiwan eingeschlagen, indem er ein von Taipeh gewünschtes Waffenpaket nach Gesprächen mit Chinas Präsident Xi Jinping auf Eis legte.

Was treibt Trump? Im Iran hat er sich vor nahezu einem halben Jahr in einen Krieg manövriert, den er „binnen wenigen Tagen“ oder „in drei bis vier Wochen“ siegreich zu beenden versprach. Zumindest in Südkorea ist der Zusammenhang mit dem Iran-Krieg offenkundig. Er habe Südkoreas Präsidenten Lee Jae-myung gefragt, ob Seoul die USA bei der "Entnuklearisierung Irans" unterstützen wolle – also bei der Militärkampagne gegen Teheran. Die Antwort sei gewesen: "Nein danke."

Trump will Kim Jong-un für ein weiteres Treffen gewinnen

Zudem sind die Übungen laut Trump „zu teuer“. Und sie sendeten ein „völlig unangemessenes und feindseliges Signal“ an das „nicht-bedrohliche“ Nordkorea, dessen Führer Kim Jong-un sich ihm gegenüber „respektvoll“ verhalte und zu dem er „sehr gute Beziehungen“ habe.........

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