INSA-Chef zu Rheinland-Pfalz-Wahl: "CDU wie SPD haben zusätzliche Potentiale"
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INSA-Chef zu Rheinland-Pfalz-Wahl: "CDU wie SPD haben zusätzliche Potentiale"
21. März 2026 | Ansgar Graw
Am Sonntag wird der neue Landtag gewählt. Rot-Gelb-Grün wird abgelöst, CDU und SPD liegen dicht beieinander. Die AfD will sich als Volkspartei beweisen
Am Sonntag wird in Rheinland-Pfalz gewählt. Nach der jüngsten INSA-Umfrage für „Bild“ führt dort die CDU (28 Prozent) knapp vor der SPD (27 Prozent), während die AfD (20 Prozent) auf Platz 3 drängt. Die bislang mitregierenden Grünen (9 Prozent) und die FDP (nicht mehr gesondert ausweisbar) sind abgeschlagen. Ob Die Linke und die Freien Wähler (5 Prozent) die Fünf-Prozent-Hürde schaffen, bleibt ungewiss. Ein Interview mit INSA-Chef Hermann Binkert
THE EUROPEAN: Rot-Grün-Gelb dürfte Vergangenheit werden, die CDU liegt in Rheinland-Pfalz laut Umfragen knapp vor der SPD: Herr Binkert, was wird entscheidend sein auf den letzten Metern?
HERMANN BINKERT: Ja, die Ampel in Rheinland-Pfalz wird abgewählt. Die FDP wird dem neuen Landtag nicht mehr angehören und Rot-Grün verfehlt deutlich eine parlamentarische Mehrheit. Sowohl CDU als auch SPD haben ein großes zusätzlich mögliches Wählerpotenzial. Es gibt dabei eine große Schnittmenge zwischen CDU und SPD. Entscheidend für beide Parteien wird sein, wer seine potenziellen Wähler am besten mobilisieren........
