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„Viele Bahnhöfe muss man sich schönsaufen“

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18.10.2026

t az: Herr Küppersbusch, was war schlecht vergangene Woche?

Friedrich Küppersbusch: Friedrich Merz teufelt gegen eine Partei und die Junge Union dreht durch vor Begeisterung.

taz: Und was wird besser in dieser?

Küppersbusch: Merz überlegt noch mal, gegen wen er besser teufeln könnte.

taz: Katie Zacharia war fünf Tage die neue Pressesprecherin von US-Präsident Trump. Könnte sie auch seine letzte sein?

Küppersbusch: Das Skelett von Trumps Amtsführung bleibt sein TV-Format „The Apprentice“, eine spielerisch ins Menschenverachtende lappende Heuer&Feuer-Show um Jobs in seinen Unternehmen. Mit Blick auf Quoten und Reichweiten haben weder er noch Zacharia irgendwas falsch gemacht.

taz: Der italienische Fußball ist in der Krise. Verpasste WM-Teilnahmen, seit 16 Jahren kein Gewinn der Champions League, nun ein weiterer historischer Tiefschlag: Neapel, Inter, Como und die AS Roma verloren alle ihre Partien in der Ligaphase. Was läuft falsch auf dem Stiefel?

Küppersbusch: Man liest von mangelhaftem Scouting und zu wenigen Nachwuchsleistungszentren, etwa verglichen mit Frankreich, England, Spanien. Das beruhigt mich, ich hatte schon befürchtet, Investoren hätten Skrupel vor Fascho-Fans und mafiösem Berlusconi-Klüngel.

taz:........

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