US-Umweltschützer wegen GrapheneOS vor Gericht
US-Umweltschützer wegen GrapheneOS vor Gericht
Ein US-Bürger aus Georgia steht vor Gericht, weil er GrapheneOS genutzt hat um seine Daten vor Zugriff zu schützen.
Entschuldigung, haben Sie Kinderpornos?
Andere Situation in Deutschland
Die Behörden der USA sind dafür bekannt, regelmäßig einen Power-Trip zu fahren. Ein Amerikaner muss sich jetzt vor Gericht verantworten, weil er Beamten den Inhalt seines Handys vorenthalten hat.
Einige werden es kennen: Man saß stundenlang im Flieger und will einfach nur noch nach Hause, aber da kommt ja noch was: Einreisekontrolle, Anstehen, aufs Gepäck warten, Zoll. Schengen sei Dank ist für uns zurück zu kommen inzwischen deutlich entspannter geworden. Eben den Ausweis auflegen, durch die Schranke, willkommen zu Hause.
Die USA sind da bekanntermaßen etwas anders. Nicht nur als Ausländer kann man sich auf unangenehme Fragen einstellen, auch US-Amerikaner dürfen sich über intensiven Kontakt mit der „U.S. Customs and Border Protection“ (CBP), der Grenzbehörde der Vereinigten Staaten, freuen. So auch Samuel Tunick, der nach seiner Einreise im Januar 2025 aus der Dominikanischen Republik wohl nur nach Hause wollte.
Entschuldigung, haben Sie Kinderpornos?
Tunick, ein Umweltschützer, der sich seit Jahren gegen die Errichtung eines großen Polizei-Trainingscamps im South River Forest mit dem Titel „Cop City“ einsetzt, wurde von der US-Grenzbehörde herausgewunken und einer „zweiten Untersuchung“ unterzogen. Die Beamten wollten dabei unter anderem prüfen, ob auf seinem Handy Kinderpornos wären. Gegen acht Uhr abends sagten ihm Beamte des FBI „Weil Sie sich weigern, mit uns zu reden, was Ihr Recht ist, dürfen wir Ihr Handy durchgehen, um zu finden, was wir suchen“.
Daraufhin gab er den Beamten ein Passwort für sein Handy und seinen eReader, und die Beamten gaben dieses in sein Handy ein. Was sie sahen, waren allerdings nicht die erhofften........
