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Illegale CD-Remixe: DJ verdient 220.000 Pfund – Bewährungsstrafe nach sieben Jahren Ermittlungen

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21.06.2026

Illegale CD-Remixe: DJ verdient 220.000 Pfund – Bewährungsstrafe nach sieben Jahren Ermittlungen

Illegale CD-Remixe brachten einem DJ 220.000 Pfund Umsatz. Nach sieben Jahren Ermittlungen folgte die Bewährungsstrafe.

Illegale CD-Remixe brachten mehr als 220.000 Pfund Umsatz

Ermittlungen begannen bereits 2018

Retro-Piraterie im Streaming-Zeitalter

Musikpiraterie bleibt ein Risiko

Illegale CD-Remixe brachten einem britischen DJ über Jahre hinweg mehr als 220.000 Pfund (ca. 254.000 Euro) Umsatz ein. Nach sieben Jahren Ermittlungen verurteilte ihn nun ein Gericht zu einer Bewährungsstrafe. Der Fall zeigt, dass auch im Streaming-Zeitalter klassische Musikpiraterie noch längst nicht ausgestorben ist.

Für eine der ungewöhnlichsten Urheberrechtsaffären des Jahres sorgte ein DJ aus Großbritannien, denn illegale CD-Remixe gelten im Jahr 2026 eigentlich als Relikt vergangener Zeiten. Während sich Urheberrechtsverletzungen aktuell meist über Streaming-Portale, soziale Netzwerke oder Filesharing-Dienste abspielen, setzte Marc Kearns aus East Yorkshire offenbar auf ein Geschäftsmodell, das eher an die frühen 2000er-Jahre erinnert. Über mehrere Jahre hinweg soll er nicht autorisierte Musikmischungen auf CDs verkauft und damit erhebliche Umsätze erzielt haben. Nun hat die Justiz einen Schlussstrich gezogen.

Illegale CD-Remixe brachten mehr als 220.000 Pfund Umsatz

Marc Kearns aus East Yorkshire wurde vom Hull Crown Court zu einer Freiheitsstrafe von 26 Monaten verurteilt, die für 18 Monate zur Bewährung ausgesetzt wurde. Zusätzlich muss der 47-Jährige 250 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Darüber hinaus ordnete das Gericht die Vernichtung sämtlicher sichergestellter Tonträger an, die gegen das Urheberrecht verstießen.

Nach Angaben der Ermittler stellte Kearns über Jahre hinweg CDs mit nicht genehmigten Mashups, Mixen und Remixen bekannter Künstler her und vertrieb diese kommerziell. Dabei verwendete er identifizierbare Bestandteile geschützter Tonaufnahmen, ohne die erforderlichen Lizenzen der Rechteinhaber einzuholen.

Eine finanzielle Analyse ergab laut Yorkshire Post, dass die Verkäufe innerhalb von rund fünf Jahren einen Umsatz von etwa 220.979 Pfund erzielt haben sollen.........

© Tarnkappe