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Fakeshops enttarnt: Digitale Spuren führen Ermittler bis auf die Philippinen

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19.05.2026

Fakeshops enttarnt: Digitale Spuren führen Ermittler bis auf die Philippinen

Ein Deutscher soll von den Philippinen aus über 140 Fakeshops betrieben haben. Ermittler folgten dabei Kryptowährungsspuren.

Ermittler decken mutmaßliches Fakeshop-Netzwerk auf

Kryptowährungen führten zum Tatverdächtigen

Festnahme nach Abschiebung aus Manila

Ermittler werten sichergestellte IT-Geräte aus

Fakeshops bleiben ein lukratives Cybercrime-Geschäft

Mehr als 140 mutmaßliche Fakeshops, tausende Bestellungen und ein Schaden im sechsstelligen Bereich beschäftigen derzeit die Ermittler in Bayern. Nach jahrelangen Cybercrime-Ermittlungen konnten die Behörden einen 62-jährigen deutschen Tatverdächtigen festnehmen, der die Betrugsseiten mutmaßlich von den Philippinen aus betrieben haben soll. Die digitalen Spuren führten die Ermittler schließlich bis nach Manila.

Gefälschte Online-Shops gehören zum Alltag im Netz. Professionell gestaltete Webseiten, unrealistische Sonderangebote und kopierte Unternehmensdaten reichen oftmals aus, um ahnungslose Käufer in die Falle zu locken. Während viele Betreiber solcher Betrugsseiten anonym bleiben, ist den Ermittlern der Zentralstelle Cybercrime Bayern nun ein seltener Erfolg gelungen. Nach umfangreichen technischen Analysen und der Nachverfolgung digitaler Spuren sitzt ein mutmaßlicher Betreiber von über 140 Fakeshops aktuell in Untersuchungshaft.

Ermittler decken mutmaßliches Fakeshop-Netzwerk auf

Die Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) und das Kommissariat 25 der Kriminalpolizei Augsburg haben einen international gesuchten mutmaßlichen Internetbetrüger festnehmen lassen. Dem 62-jährigen Deutschen wird vorgeworfen, seit mindestens 2023 ein großes Netzwerk betrügerischer Online-Shops betrieben zu haben. Der Beschuldigte war laut den Ermittlern bereits mehrfach strafrechtlich auffällig geworden.

Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg soll der Beschuldigte mehr als 140 Fake-Shops unter Domains wie „stocki-gmbh.de“ oder „peter-schneider.shop“ betrieben haben. Über die mutmaßlichen Scam-Seiten seien mindestens 8.000 Bestellungen eingegangen. Der bisher bekannte Gesamtschaden liege im mittleren sechsstelligen Bereich.

Ausgangspunkt der Ermittlungen war die Anzeige eines Geschädigten, der über einen dubiosen Online-Shop Spielwaren bestellt und bezahlt hatte. Die georderte Ware erhielt der Käufer jedoch nie. Im Laufe der Ermittlungen stellten die Behörden offenbar Verbindungen zu zahlreichen weiteren betrügerischen Verkaufsplattformen fest. Die Cybercrime-Ermittlungen wurden anschließend zentral in Augsburg gebündelt.

Kryptowährungen führten zum........

© Tarnkappe