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Feuerwehr Bad Dürrheim beweist Einsatzstärke

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01.04.2026

Volker Heppler, der Gesamtkommandant der Feuerwehr Bad Dürrheim, zeigte sich erfreut über die rege Teilnahme der Feuerwehrleute an der Hauptversammlung in der Ostbaarhalle in Unterbaldingen. Gezählt wurden laut Heppler 14 Brandeinsätze. Er erwähnte den Großbrand in der Karlstraße. Insgesamt gab es zehn Brände unterschiedlicher Klassifizierung, 19 Türen mussten geöffnet werden, drei Tiere waren in Not. Gemeldet wurden elf Straßenverunreinigungen. Elf Fehlalarme, zehn sogenannte Täuschungsalarme, elf Fehleinschätzung, acht Einsatzabbrüche, zwei böswillige Fehlalarme und 15 sonstige Einsätze. Zusammengezählt waren es 120 Einsätze. 26 Personen wurden gerettet, drei davon leider tot und eine Einsatzperson musste ärztlich betreut werden.

Gelobt wurden 18 Leistungsabzeichen in Bronze. Befördert zum Löschmeister wurde Lena Heppler. Geehrt wurden für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft Jonas Rottler, Marvin Rottler, Marcel Erath, Stefan Hils und Jonas Maier. Für 25 Jahre Timm Götz. 40 Jahre aktiv sind Markus Guth und Thomas Lippert. 50 Jahre dabei sind: Manfred Bartler, Hermann Bury, Harald Fischerkeller, Heinz Glunz, Reinhard Hauser und Reinhard Irion. Manfred Bartler und Heinz Glunz, auch heute noch im aktiven Dienst, erhielten das Ehrenzeichen in Gold.

Geübt wurde ein Wald- und Vegetationsbrand am Osterberg in Öfingen. Gemeinsame Übungen aufgrund der räumlichen Nähe gab es mit der Feuerwehr Hochemmingen und Tuningen. Zum Thema Personal berichtete Heppler über die Ein- und Austritte und Übergänge zur Altersmannschaft. Zur Gesamtwehr gehören derzeit 160 Mitglieder in den Einsatzabteilungen, in der Altersmannschaft 69 Mitglieder.

Einen Einblick in die umfangreiche Liste der Lehrgänge und Ausbildungen gab der Stellvertreter des Gesamtkommandanten, Johann Merkel. Erfreut vermerkte Merkel, dass der Fuhrpark komplett erneuert ist. 

Der Feuerwehrausschuss traf sich zu drei Sitzungen. Wichtig sind bei der Feuerwehr die umfangreiche Vor- und Nachbereitung der Einsätze. Vorgestellt wurden die vier Arbeitsgruppen Beschaffung und Technik, Ausbildung und Einsatz, Bekleidung und Funk, deren Mitglieder kompetent komplexe Aufgaben bewältigen. Auch Jugendfeuerwehrwart Marvin Rottler blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Zur Jugendfeuerwehr gehören 23 Jungen und zehn Mädchen. Rottler gab einen Überblick über das umfangreiche Bildungs- und Übungsangebot bis zum Sommerferienprogramm. Die jungen Menschen würden soziale und praktische Kompetenzen erwerben. Die Altersmannschaft, vertreten durch Klaus Vetter, traf sich zu Dienst- und Verbandsversammlungen und unterstützte bei allen Veranstaltungen.

Bürgermeister Jonathan Berggötz wies auf die Leistung der Feuerwehr hin. Er zeigte die Aspekte Sicherheit und Selbstverständlichkeit auf, die die freiwillige Feuerwehr mit ihren Einsätzen bietet. Er hob hervor, „damit es gut weitergeht ist ein gutes Miteinander mit der Stadtverwaltung wichtig. Im vergangenen Jahr wurden 100.000 Euro für Hard- und Software bereitgestellt, wobei es im Gemeinderat keine Diskussionen über die Bereitstellung der Mittel für die Feuerwehr gibt.“

Positive Grußworte kamen auch von Kreisbrandmeister Florian Vetter. Er betonte die zunehmende Komplexität der Einsätze. Ein Blick in die Zukunft ergab sich durch neue Leistungskonzepte und die gute Ausbildung auf Landkreisebene.

Im Ausblick wies Volker Heppler auf das Ablaufen seiner Amtszeit als Kommandant im Jahr 2029 hin und forderte zur rechtzeitigen Beschäftigung mit dem Thema auf.

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