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„Nord Nord Mord“ ist einem Uralt-Foto auf der Spur

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04.10.2026

Auf der heutigen Luxus-Ferieninsel Sylt herrschte einst bittere Armut. Da waren es die Fischer, die auf den Walfangschiffen aus Holland und Hamburg anheuerten, manchmal sogar zum Kommandeur aufstiegen und durch die Jagd etwa im Eismeer bei Spitzbergen für einen bescheidenen Wohlstand sorgten. Ansehnliche Kapitänshäuser bezeugen das noch immer.

Der seit 2011 sehr beliebte ZDF-Krimiklassiker „Nord Nord Mord“ erzählt in seinem 29. Fall „Sievers und der Gesang der Wale“ (Streamingstart 26.9.; im TV am 5.10.) von dieser Geschichte - mit viel Insel-Flair, vertraut eigenwilligen Hauptdarstellern und auf gewohnt unterhaltsame, teils aber auch seltsam verquere Weise.

Eine Leiche im Hafen von Hörnum

Dabei beginnt alles - nach dem Drehbuch und unter der Regie von Benno Kürten - ganz heutig. Im Hafenwasser von Hörnum treibt eine Leiche. Ein Bootseigner und Fischer namens Fischer (Max Hopp, „Nächste Ausfahrt Glück“) zieht den jungen Mann heraus - es ist Hark (Eren Yilmaz), genannt die Harke. Eine Art Ziehsohn von ihm, von dem........

© Südkurier