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Nach Trampolinunfall in Konstanz: Turner entgeht nur knapp einer Amputation nach Wettkampf

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Als Leon Sexauer am 14. Mai 2026 zum Trampolinwettkampf beim Landesturnfest in Konstanz antritt, ahnt der Leistungssportler nicht, dass dieser Tag sein Leben für Monate auf den Kopf stellen wird. Der 22-Jährige aus Weisweil am Kaiserstuhl turnt seit seiner Kindheit. Doch an diesem Tag endet ein Sprung anders als geplant. „Ich weiß, dass ich abgesprungen bin“, erzählt Leon. Dann fehlt ihm die Erinnerung. Erst wieder, als er mit Schmerzen auf dem Trampolin liegt, ist er bei Bewusstsein. Der Notarzt versorgt ihn vor Ort. Was zunächst wie ein schwerer Sportunfall aussieht, entpuppt sich als lebensbedrohliche Verletzung: Leon hat sich das Kniegelenk ausgekugelt. Dabei wird auch ein großes Blutgefäß beschädigt. Die Durchblutung seines Beins ist akut gefährdet.

Unfall- und Gefäßchirurgie arbeiten Hand in Hand

Als Leons Mutter Sabine Sexauer den Anruf erhält, dass ihr Sohn sich verletzt hat, weiß sie noch nicht, wie ernst die Lage ist. Sie macht sich mit ihrem Mann auf den Weg nach Konstanz. „Wir haben noch überlegt, ob wir ihm eine Tasche packen sollen. Ich habe gedacht: Wenn das Knie ausgerenkt ist, wird es wieder eingerenkt und er kommt nach Hause.“

Doch als die Eltern in Konstanz ankommen, ist Leon bereits im Operationssaal. Die Verletzung ist so schwer, dass Unfallchirurgie und Gefäßchirurgie gemeinsam handeln müssen. Dr. Kammermeier versorgt das komplex verletzte Kniegelenk, der Gefäßchirurg Aurel-Victor Dumitru rekonstruiert das beschädigte Blutgefäß. Ziel ist es, die Durchblutung wiederherzustellen und das Bein zu retten.

Sechs Tage........

© Südkurier