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Erika Baumeister ist endlich zu Hause angekommen - aber der Rückweg aus Doha war abenteuerlich

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„Zauber des Orients“ - so hieß die Kreuzfahrt, die Erika Baumeister ursprünglich von Dubai über Doha, die Sir Bani Yas Insel und Abu Dhabi zurück nach Dubai führen sollte. Doch schon in Doha war Schluss mit dem Zauber. Wegen des Iran-Kriegs und der Angriffe auf die katarische Hauptstadt, war die Urlauberin aus dem Mooser Ortsteil Iznang auf der Höri von Samstag, 28. Februar, bis Dienstag, 10. März, auf dem Tui-Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 5“ im Hafen von Doha festgesessen.

Zwölf Stunden mit dem Reisebus durch die Wüste

Nach zwei Wochen ist Baumeister nun endlich wieder am Bodensee angekommen. 31 Stunden war die Kreuzfahrtpassagierin insgesamt von Doha nach Iznang unterwegs. Begonnen hatte die Odyssee am Dienstagabend um 19 Uhr Ortszeit. „Wir wurden mit dem Bus abgeholt und nach Riad gefahren“, erzählt Baumeister. Sieben Reisebusse sollten die vornehmlich deutschen Touristen im Abstand von jeweils 15 Minuten nach Saudi-Arabien bringen.

Unterwegs mussten die Passagiere vier Stunden für die Ausreise aus Katar, die Einreise nach Saudi-Arabien sowie den Zoll einplanen. So wurde aus einer Strecke von gut 600 Kilometern eine Reise von zwölf Stunden durch die Wüste. Als ob das nicht schon genug gewesen wäre, ging auch noch der Reisebus, in dem Baumeister saß, kaputt: „Unterwegs mussten wir den Bus wechseln, weil unser Bus Probleme mit der Gangschaltung hatte. Aber es stand sofort ein anderer Bus zur Verfügung.“

Erst Business-Class, dann freie Ausfahrt im Parkhaus

Am Flughafen in Riad angekommen, wartete bereits der Charterflug der Fluggesellschaft Saudia, berichtet Baumeister. „Der Flug war super pünktlich und da die Maschine voll war, hatten wir das Glück, dass wir in der Business Class Plätze bekommen haben.“ Ein wenig Luxus war der Kreuzfahrerin vom Bodensee somit vergönnt. Um elf Uhr Ortszeit hob die Boeing 777 in Saudi-Arabien ab, um 14:40 deutscher Zeit landete sie in München - immerhin fast eine Stunde früher als geplant.

Von München aus ging es für Baumeister mit einem Anschlussflug nach Zürich weiter. Um 21:45 kam die Urlauberin am Zürcher Flughafen an, wo sie ihr Auto nach zwei Wochen aus dem Parkhaus fahren durfte. Nicht einmal Parkgebühren habe sie nachzahlen müssen, freut sich Baumeister. Gegen Mitternacht - und damit nach fast 31 Stunden Reise - kam sie dann endlich auf der Höri an. „Das war ein langer, abenteuerreicher Urlaub“, seufzt Baumeister. Noch lange werde sie daran denken. Immerhin: Erika Baumeister nimmt die vergangenen zwei Wochen mit Humor: „Unsere Tochter meinte, wir hätten das Kleingedruckte bei der Buchung übersehen: eine Abenteuerreise mit kleinen Hindernissen.“

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