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Spannende Einblicke: Mit Gerd Stiefel kam die "Soko Bodensee" ins Honstetter Pfarrhaus

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20.03.2026

Der Autor Gerd Stiefel ist in Honstetten kein Unbekannter mehr und das weiß er auch zu schätzen: „Es ist ein paradiesisches Dorf, Honstetten ist für mich etwas Besonderes.“ Denn hier sei man sich sympathisch und kenne sich bei der dritten Lesung schon gut. Dies bestätigte er dem Honstetter Publikum bei seiner Lesung aus dem letzten Band seiner Karl-Grimm-Trilogie „kriminalistische Intellektualität“.

Gabriele Braun bringt den Stein ins Rollen

Los ging die Begeisterung mit Gabriele Braun, die nach einer Lesung aus dem ersten Band in Stockach fragte, ob er denn auch in Honstetten lesen würde. Auch ging manch anderer aus dem Publikum schon zu Lesungen an anderen Orten. Dem Wunsch nicht die gleichen Kapitel wie in Singen zu lesen, ging Gerd Stiefel gerne nach.

Gabriele Braun und das katholische Gemeindeteam hatten nicht nur Gerd Stiefel eingeladen, sondern im Pfarrhaus einen Tatort gestaltet. „Tatort und liebevoll passt eigentlich nicht“, bemerkte der Autor, doch erkannte er die vielen Details an: ein Tuch, das den Bodensee abbildete, die Servietten mit blutigen Handabdrücken, das Absperrband, ein Messer und vieles mehr brachte alle noch mehr in Stimmung. Auch hatten die Honstetter auf einem Bildschirm eine Fernsehsendung stehen, in der Gerd Stiefel eingeladen war.

Honstetter sind sehr aufmerksam

Los ging es bei der Lesung mit dem dritten Kapitel und die Zuhörer „trafen“ manch alten bekannten Kriminalisten wieder. Interessiert verfolgten alle das Gehörte und stellten im Nachgang noch viele Fragen. „Ihr könntet bei der Kripo sein“, befand Stiefel, die Honstetter hätten viele Mosaiksteine zusammengesetzt. Er erklärte auch, das seine Fälle zwar fiktiv seien, doch habe er viele seiner Erfahrungen und Erlebnisse eingebaut sowie manch persönliche Erinnerung. Gefragt wurde aber auch nach Serienmorden und unaufgeklärten Fällen allgemein. „Die Schicksale lassen uns Ermittler nicht kalt, doch muss man einen professionellen Status entwickeln“, erklärte Gerd Stiefel, der bis zum leitenden Kriminaldirektor aufgestiegen war.

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