menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Waldfriedhof und Park in einem: So naturnah und vielfältig kann Bestattung sein

13 0
12.05.2026

Seit fast 100 Jahren hat die Stadt Singen nun ihren Waldfriedhof. Im November 1930 hat der Bau am Stadtrand begonnen. Man kann sicherlich sagen, dass diese Entscheidung damals von Weitsicht geprägt war. Denn heute ist der Waldfriedhof auch ein schöner Park mit vielen großen, Schatten spendenden Bäumen.

Erst im Jahr 1978 wurde die Einsegnungshalle gebaut, eine erste Friedhofserweiterung in der Fläche gab es ab 1972. Auf 18 Hektar Fläche, davon fünf Hektar Wald, hat die Stadt somit Platz für die Bestattungen ihrer Bürger, auch mit neuen Bestattungsformen wie Wiesen- oder Baumgräber. Bernhard Stemmer, Sachgebietsleiter für Grün- und Friedhofspflege, informierte zusammen mit Sabrina Heck und Bettina Gschlecht von der Friedhofsverwaltung bei einer Führung über die zahlreichen Angebote.

Wir möchten verschiedenste Formen der Bestattung anbieten.

Wir möchten verschiedenste Formen der Bestattung anbieten.

Bernd Häusler, Oberbürgermeister

Beim Rundgang hält die Gruppe, darunter viele Gemeinderäte, zunächst an einer Wiese an, auf der Wiesengräber angelegt werden sollen. Zwei verschiedene Bodenplatten, unter denen die Urne versenkt werden kann, sind zur Ansicht schon mal platziert. Auf dieser Wiese wären maximal 120 Bestattungen möglich, auch für ganze Generationen, da mehrere Urnen übereinander für eine Familie möglich seien, so Stemmer. „Die Edelstahlröhren können sehr lange verwendet werden“, sagt er.

Preise für Baum- und Wiesengräber sind ähnlich hoch

Baumbestattungen seien bereits seit einigen Jahren im Trend. Die Gruppe........

© Südkurier