Biber, Störche und Ärger: Tierische Invasion stellt ländlichen Raum vor Probleme
Ein Dauerthema in der Region ist seit einigen Jahren die steigende Biberpopulation und die durch den Nager verursachten Schäden. Bei den „Politischen Seegesprächen“ der CDU in Illmensee wies Josef Joos, Landwirt aus Reute und Vorsitzender des Ortsverbands des Badisch-Landwirtschaftlichen Verbands (BLHV), auf die Problematik hin. Allein auf seinen Weiden habe er 20 bis 30 Löcher entdeckt, die der Biber gegraben habe und die er mit viel Erde zuschütten musste, um diese Gefahrenquelle für seine Tiere zu beseitigen.
Umso unverständlicher ist für ihn, dass der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg die vom Land erlassene Biberschutzverordnung im Juni 2026 wieder „gekippt hat“. Die Vorgabe sollte die Vertreibung oder den Abschuss von sogenannten „Problembibern“ erleichtern. Das Gericht gab Eilanträgen von Naturschutzverbänden statt, da die Regelungen für den unbürokratischen Abschuss und die Vergrämung nicht den strengen europarechtlichen Vorgaben und Einzelfallprüfungen entsprechen würden.
Josef Joos zitierte anonym einen Jäger, der ihm zur Biberproblematik erklärt habe, dass man zunächst ganze Familien eliminieren und dann mit........
