Neue Idee für die leerstehende Markthalle am Bodensee: So könnte die Zukunft des Gebäudes aussehen
Die Markthalle Reichenau steht für 1,2 Millionen Euro zum Verkauf – und die Zukunft steht weiterhin in den Sternen. Während Gespräche mit möglichen neuen kommerziellen Betreibern laufen, bringt Lukas Ondreka aus der Waldsiedlung eine ganz andere Idee ins Spiel: Er sieht die seit Ende März leerstehende Halle in genossenschaftlicher Hand, ganz ohne den Druck, wirtschaftlich funktionieren zu müssen. Ein offener, nicht kommerzieller Ort für Begegnung, Kultur und Austausch: eine „Halle der Zukunft“, wie der 37-Jährige sagt.
„Das könnte ein Raum sein, in dem Menschen tatsächlich Begegnung leben und das ist mir der wichtigste Aspekt“, so der Vater von zwei Kleinkindern. Menschen könnten wieder stärker zusammenkommen – in Zeiten, die aus seiner Sicht von ökonomischen und politischen Krisen sowie von „Gefühlen der Vereinzelung“ und „der Ohnmacht angesichts von großen Umwälzungen“ geprägt seien. Er habe zudem Zweifel daran, ob an diesem Standort ein kommerzielles Angebot nachhaltig funktionieren könne. Genau deshalb bringe er die Idee ein, die Markthalle genossenschaftlich von Bürgerinnen und Bürgern tragen zu lassen.
Wie könnte die „Halle der Zukunft“ aussehen?
Wie genau das aussehen soll? Dafür könne sich der 37-Jährige unterschiedliche Nutzungen vorstellen: ein kulturelles Angebot wie Lesungen, Konzerte, Theater, aber auch generationsbezogene Nutzungen wie Jugendtreffs, Nachmittagsangebote für Kinder, Räume für Eltern und ältere Menschen. Oder Formate rund um........
