Kultur auf dem Kramer Areal: Wie eine Zwischennutzung Raum für neue Ideen schaffen könnte
Zum Schluss fiel der Hammer, sogar mehrfach. Die mehrwöchige Veranstaltungsreihe „Soft Foundation“, organisiert vom Verein Kulturschutzgebiet Überlingen, endete mit einer unterhaltsamen Auktion, bei der Werke von 20 Künstlern, alle mit Bezug zu Überlingen, die Besitzer wechselten. Damit schloss sich der Kreis, denn in dem Projekt geht es darum, wie in dem Quartierszentrum auf dem Kramer Areal Atelierräume für Künstler und neue Treffpunkte für die Gesellschaft entstehen können. Zu dieser Thematik brachten Experten Erfahrungen und Beispiele ein und moderierten Workshops.
„Soft Foundation ist eine Kampagne, ein Praxisforum, für die Entwicklung des Kramer Areals“, erläutert Projektleiter Michael Roggon. Bei der Veranstaltungsreihe standen nicht die baulichen Fundamente, sondern die sozialen und gesellschaftlichen, also die „soften“ Grundlagen eines Quartierszentrums im Fokus.
Der lange Weg vom Wettbewerb bis zum Erwerb der Fläche
Bei der Auftaktveranstaltung im Juni ließ Baubürgermeister Thoma Kölschbach die Genese Revue passieren. Es sei ein langer Weg gewesen vom zweistufigen, gelungenen Wettbewerb über den Entwurf, der in und um den alten Kopfbau ein Atelierhaus und einen Hallengarten vorsieht, bis zur Absicht des Gemeinderates, die Fläche zu erwerben. Das alles sei „ein Verdienst eines partizipativen Prozesses mit der Bürgerschaft“, so Kölschbach. Diese sei weiterhin gefragt, wenn es um die gemeinnützige Nutzung gehe, ein Thema, bei dem das Kulturschutzgebiet mit seinem seit........
