Junges Theater begeistert mit dem „Trompeter von Säckingen“ im Kursaal
Dass Liebe Grenzen überwinden kann, zeigte das Junge Theater der Festspielgemeinde Bad Säckingen am Samstag und Sonntag im Kursaal bei der Aufführung einer historischen Liebesgeschichte mit Lokalkolorit. In „Der Trompeter von Säckingen“ verliebt sich der Titelheld Werner Kirchhofer in die adelige Margaretha von Schönau, doch ihr Vater ist gegen diese „unstandesgemäße“ Verbindung mit einem Bürgerlichen. Bis es zum Happy End kommt, muss das Paar eine lange Trennung und viele Hindernisse überwinden.
Das Ensemble um Regisseur und Theaterpädagoge Stefan Meier und Regieassistentin Angelika Snetkova hat auf eine Theaterfassung von Onofrio Arpino aus der Partnerstadt Santeramo zurückgegriffen. Arpino hat das Versepos von Joseph Victor von Scheffel so bearbeitet und aufs Wesentliche komprimiert, dass es auch von der Sprache her für die jungen Darstellerinnen und Darsteller im Alter von 15 bis 21 Jahren gut spielbar ist. Und auch ein jüngeres Publikum abholt mit dieser ebenso romantischen wie tragischen Geschichte.
Schauplätze als Projektion auf der Bühne
Das Junge Theater spielte das an Scheffel angelehnte Stück in historischen Kostümen und belässt es in der Zeit, in der es im Original spielt. Geschickt werden passende Requisiten und bildmächtige........
