Ein Ruheständler mit Herzblut: Wolfgang Widmann aus Polizeidienst verabschiedet
Mit einer feierlichen Veranstaltung ist Polizeihauptkommissar Wolfgang Widmann, langjähriger Leiter des Polizeireviers Stockach, jüngst in den Ruhestand verabschiedet worden. Wegbegleiter, Kollegen und Ehrengäste würdigten einen Beamten, der über Jahrzehnte Verantwortung übernommen hat.
Durch das Programm führte Frank Melchien, Leiter der Schutzpolizeidirektion. Die offizielle Verabschiedung nahm Polizeipräsident Jürgen von Massenbach-Bardt vor. In seiner Ansprache blickte er auf Widmanns Laufbahn zurück. Im März 1983 begann dieser demnach seinen Dienst bei der Polizei in Böblingen. Es folgten 43 Jahre und drei Monate im Polizeidienst. Jahre, in denen Widmann in unterschiedlichen Funktionen tätig war und sich auch im Personalrat engagierte.
Widmann verlängert für Narrentreffen Dienst
Ein Höhepunkt seiner Laufbahn war für ihn die Leitung des Polizeireviers Stockach. Dieses Amt sei die „Kirsche auf der Sahnetorte“ gewesen. Wie eng er sich mit seiner Aufgabe und der Region verbunden fühlte, zeigte sich auch daran, dass er seinen Ruhestand um drei Monate verschob, um das Narrentreffen noch zu begleiten und Aufgaben geordnet abzuschließen.
Auch Stockachs Bürgermeisterin Susen Katter würdigte Widmanns Wirken. Sie betonte seine Verbundenheit mit der Stadt und der Region und dankte ihm für die Zusammenarbeit. Weitere persönliche Worte fanden der langjährige Wegbegleiter Polizeihauptkommissar Marco Laabs sowie Erster Polizeihauptkommissar Michael Oehler vom Personalrat.
Ein Abschied mit Wehmut
Die bewegendsten Worte kamen schließlich von Wolfgang Widmann selbst. Rückblickend sagte er, er habe in seinem Berufsleben viel Glück gehabt, mit den Menschen, denen er begegnet sei und mit den Entscheidungen, die er getroffen habe. Der Wechsel nach Stockach sei „goldrichtig“ gewesen. Auf die sechs Jahre dort blicke er mit großer Dankbarkeit zurück. Es habe „immer mehr Lust nur selten Last“ empfunden. Sein besonderer Dank galt seiner Frau Ulrike Widmann. Zum Abschied sagte er: „Ich kann gut loslassen, aber viel Wehmut bleibt.“
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