Alte Funde, neue Wege: Pfahlbau-Routen öffnen ein Fenster in die Vergangenheit
Erlebbare Geschichte und ein Blick in längst vergangenes Leben am Bodensee: Die kürzlich eröffneten Pfahlbau-Routen bieten Radlern und anderen Interessierten einen spannenden Einblick in die Unterwasserwelt der Pfahlbauten. Damit setzte sich der Förderkreis Pfahlbau-Welterbe Bodensee selbst ein Denkmal, denn der Verein ist aufgrund mangelnden Nachwuchses von Auflösung bedroht.
Zur offiziellen Einweihung der beiden Rundtouren um den Überlinger und den Untersee im Litzelstetter Rathaus kam auch Emily Pflaum. Sie wuchs in Litzelstetten auf und studiert im Masterstudiengang Museumswissenschaften sowieVor- und Frühgeschichtliche Archäologie in Würzburg. „Es wurde viel Spannendes erzählt und ich habe eine seltene Verbundenheit zu den Orten am See gespürt“, fasste Emily Pflaum den Eindruck zusammen, den ihr der Vortrag über die an den Routen liegenden Pfahlbau-Fundstätten vermittelt hatte.
Sie habe so die damaligen Bewohner als etwas Lebendiges erlebt. „Die Funde sagen etwas über Alltagssituationen der Menschen von damals aus, wie das weltberühmte verlorene Sandalenpaar oder der Dolch“, sagte Emily Pflaum beeindruckt. Die genannten Gegenstände wurden an der Welterbestätte Allensbach-Strandbad gefunden. „Damals wie........
