Was bei der Planung der Starkstrom-Trasse für Waldshut-Tiengen möglich ist - und was nicht
Die Planung der neuen 380-KV-Leitung zwischen Herbertingen und Gurtweil wird immer konkreter. Und nach der anhaltenden Kritik vonseiten Stadtverwaltung, Gemeinderat und Bürgern an der Trassenführung auf der Gemarkung der Stadt Waldshut-Tiengen hat Projektträger Transnet noch einmal nachgebessert. Zumindest in Teilen. Denn wie die Unternehmensvertreter im Gemeinderat darstellten, setzen Topografie, Schutzgebiete und Bestandsanlagen enge Grenzen. Diese seien nun auch ausgereizt, sollten die gesetzlichen Vorgaben fristgerecht umgesetzt werden, so Projektleiter Otto Kettmann.
Wo liegen die Konfliktpunkte?
Konkret ist Transnet gesetzlich verpflichtet, die vorhandenen Stromleitungen durch leistungsfähigere 380-kV-Leitungen zu ersetzen, wie Kettmann einmal mehr verdeutlichte. Es geht um die Umsetzung der Vorgaben der Energiewende und die Gewährleistung der Versorgungssicherheit. Dabei soll die Starkstromleitung zwischen Herbertingen und Gurtweil eine wichtige Rolle spielen.
Gerade auf Gemarkung der Stadt Waldshut-Tiengen erwies sich diese Planung einer Stromtrasse als nicht ganz einfach. Denn einerseits ist der Netzbetreiber verpflichtet, im Umfeld der Bestandstrasse die neue Leitung zu planen. Gleichzeitig sorgen Landschaft, FFH-Gebiete und bereits vorhandene Stromleitungen und Anlagen rund um Gurtweil für Herausforderungen und Platzmangel. Als problematisch erwies sich dies mit Blick auf die Abstände zur Wohnbebauung. Mehrfach mussten die Planer in der Vergangenheit nachbessern.
Zuletzt gab es noch zwei Knackpunkte. Beim Mittleren Berg ging es um einen........
