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Skurrile Hundegesetze weltweit – von Bellverboten bis Ein-Hund-Politik

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27.01.2026

Hunde, die nicht Gassi gehen dürfen, eine bestimmte Fütterungsart, die verboten ist, oder „Bellen verboten“-Verordnungen nach einer festen Uhrzeit: Es kursieren einige Gerüchte über Gesetze für Hundehalter und ihre Vierbeiner. Doch nicht alle davon stimmen.

In der Hauptstadt des US-Bundestaates Arkansas, Little Rock, soll Hunden nach 18 Uhr das Bellen verboten sein. Was verrückt klingt, steht tatsächlich in der Lärmschutzverordnung der Stadt – allerdings ohne konkrete Uhrzeitnennung. Im Arkansas Municipal Code von Pulaski County, dessen Verwaltungssitz in Little Rock liegt, steht „It shall be unlawful for any person, firm or corporation to allow barking and howling, or other nuisance behavior; it is unlawful to keep on premises or allow to run at large any dog which, by loud and frequent barking and howling, shall disturb the peace and quiet of neighbors.“

Das Bell-Verbot soll also verhindern, dass übermäßiges Bellen die Anwohner und die Ruhe in der Nachbarschaft stört. Das Gesetz verbietet übrigens auch andere störende Verhaltensweisen wie Autorennen oder im Müll zu wühlen. Wenn das Bellen eines Hundes die Ruhe stört, kann dies als Verstoß gegen die Verordnung angesehen werden. Anwohner können solche Verstöße dem Tierschutz oder der Polizei melden. Inwiefern ein bellender Hund immer dem richtigen Haushalt zugeordnet werden kann und wie hart die Polizei etwaige Verstöße ahndet, bleibt fraglich.

Auch im US-Bundesstaat Illinois geht man hart gegen bellende Hunde vor, berichtete........

© Südkurier