Roter Himmel auf Kreta: Schlechte Luft und Flugausfälle – das müssen Urlauber wissen
Sonne, Strand und Meer: Normalerweise sind griechische Inseln wie Kreta für schönes Wetter bekannt und daher ein beliebtes Urlaubsziel auch zu Zeiten, wenn in Deutschland noch kühle Temperaturen herrschen. Doch Anfang April 2026 hat eine Unwetterfront über dem zentralen Mittelmeer für massive Beeinträchtigungen gesorgt. Betroffen waren und sind auch weiterhin vor allem die Region um Athen sowie die Inseln in der südlichen Ägäis, darunter Kreta.
Welche Wetterbedingungen gerade herrschen, was Urlauber, die aktuell auf Kreta sind, wissen sollten und wann mit Erleichterungen zu rechnen ist, erfahren Sie hier.
Unwetter: Warum ist der Himmel über Kreta rot?
Die Lage auf Kreta wurde seit dem 1. April 2026 durch zwei Faktoren verschärft: Einerseits brachte das starke Tiefdruckgebiet Erminio laut der griechischen Tageszeitung Kathimerini heftige Regenfälle, Gewitter und starke Winde über Griechenland. In der südlichen Ägäis wurden laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde gemessen. Im Meer im Südosten der Ägäis seien Wellen gesichtet worden, die über sechs Meter hoch seien. Andererseits brachten die starken Winde auch eine dichte Welle von Saharastaub aus Afrika mit sich.
Warum der Himmel wegen des Saharastaubs rot erscheint, erklärt der Deutsche Wetterdienst (DWD) dadurch, dass Staub aus der Westsahara meistens deutlich rot bis braun gefärbt ist. Große Staubmengen in der Atmosphäre führen dann andernorts zu bräunlichen........
