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Gefährlicher Hunde-Trend: Warum Wolfshybride nicht als Haustiere gehalten werden sollten

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10.02.2026

Wer sich einen Hund ins Haus holen möchte, denkt zuvor vermutlich etwas länger über die Frage der Rasse nach: Wie groß soll der Hund sein, wie familienfreundlich muss er sein, soll es eher eine aktive oder gemütliche Rasse sein? Auch das Aussehen dürfte bei den meisten Hundehaltern ein entscheidender Faktor sein. Einige finden die Ähnlichkeit mancher Hunde zu Wölfen sehr ansprechend. Doch die Landestierschutzbeauftragte von Hessen und andere Instanzen warnen ausdrücklich vor dem Kauf von Wolfshybriden. Die Haltung ist nicht nur schwierig, sondern teilweise auch illegal.

Laut einer Pressemitteilung der Landestierschutzbeauftragten Hessen sind Wolfshybride Mischlinge aus Hund und Wolf – was jedoch nicht bedeutet, dass sie wie ein Wolf aussehen und sich wie ein domestizierter Hund benehmen. Im Gegenteil: „Wolfshybride lassen sich nicht wie Hunde halten und erziehen“, erklärt die Landestierschutzbeauftragte Madeleine Martin. Wolfs-Hund-Mischlinge seien scheuer, ängstlicher und territorialer als gewöhnliche Hunde und reagieren intensiver auf Umweltreize. Ihr ausgeprägter Jagd- und Beutetrieb könne außerdem eine Gefahr für andere Tiere darstellen. Das Verhalten........

© Südkurier