Achtung, diese Insekten können für Hunde gefährlich werden
Viele Hunde sind von Natur aus neugierig und reagieren auf alles, was sich bewegt – sie jagen oder spielen damit. Gerade im Frühjahr und Sommer kann das zum Risiko werden: Bei den höheren Temperaturen sind in Parks, Gärten, Wäldern, auf Wiesen und Feldern wieder mehr Insekten unterwegs, darunter auch Arten, die Vierbeinern schaden können. Durch Stiche oder Bisse, die schmerzhafte Schwellungen auslösen und – etwa im Maul- oder Rachenraum – sogar Atemprobleme verursachen können. Außerdem nehmen Hunde beim Schnappen, Ablecken oder Beschnuppern manche Reiz- oder Giftstoffe über die Schleimhäute auf. Auch Augen und Nase sind empfindlich und reagieren schnell mit Brennen, Tränenfluss oder Entzündungen. In manchen Fällen kommt es zudem zu allergischen Reaktionen, die plötzlich und heftig ausfallen können.
Dann ist schnelles Handeln wichtig. Welche Insekten für Hunde besonders gefährlich sind, wie Halterinnen und Halter im Ernstfall richtig reagieren und wie man versuchen kann, gefährlichen Begegnungen aus dem Weg zu gehen, erfahren Sie hier.
Gefährlich für Hunde: Von welchen Insekten sollten sie sich lieber fernhalten?
Eichenprozessionsspinner:
Jedes Jahr im Frühjahr und Sommer machen Warnungen vor dem Eichenprozessionsspinner die Runde. Dabei handelt es sich um einen Nachtfalter – gefährlich sind aber seine Raupen, informiert der NABU. Diese schützen sich mit unzähligen, feinen Brennhaaren vor Feinden, können aber auch für Mensch und Tier gefährlich werden. Wichtig: Gefährlich ist nicht nur der direkte Kontakt mit den Raupen – sie können die Brennhaare auch abwerfen und diese können vom Wind weitergetragen werden.
Laut der Stiftung Vier Pfoten sind die Brennhaare der Raupen mit Widerhaken versehen und enthalten das Reizprotein Thaumetopoein. Gelangen sie auf Haut oder Schleimhäute, haken sie sich fest und geben ihr Nesselgift ab – bei Hunden kann das starken Juckreiz, Hautausschläge, Augen- und Atemwegsreizungen, Fieber, Erbrechen sowie schwere allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock oder im Extremfall Erstickung auslösen. Treten solche Symptome auf, sollte der Hund umgehend tierärztlich untersucht werden.
Übrigens: Zunehmend verbreitet in Deutschland ist auch der nahe Verwandte des Eichenprozessionsspinners, der Kiefernprozessionsspinner. Die Raupen dieses Insekts können ebenfalls Ausschläge, Entzündungen und Atemnot auslösen.
Heuschrecken und Grashüpfer:
Bei Heuschrecken und Grashüpfern mag man im ersten Moment nicht an gefährliche Insekten denken. Doch ähnlich wie die Haare der Eichenprozessionsspinner-Raupen haben auch die........
