Und dann sagt Merz: „Wir schaffen das"
Es ist ein Satz, der Geschichte geschrieben hat, der zum politischen Symbol geworden ist – für Anhänger wie Kritiker gleichermaßen. Und ausgerechnet Friedrich Merz holte ihn nun aus der Versenkung hervor: „Wir schaffen das.“ Drei Worte nur, doch sie reichten, um den Puls der politischen Beobachter zu beschleunigen. „Wir können das schaffen, wenn wir alle zusammenstehen und wenn wir wieder ein bisschen mehr an uns selbst auch glauben“, ergänzte der CDU-Vorsitzende. Ausgesprochen wurden die Worte beim CDU-Landesparteitag in Linstow in Mecklenburg-Vorpommern. Mut sollten sie machen für die kommenden Reformen. In erster Linie. In zweiter Linie aber führt der Satz zwei Menschen zusammen, die sich seit Jahren in inniger Abneigung verbunden sind. Und die sich zuletzt erstaunlich häufig begegnen, wenngleich manchmal nur indirekt.
Wie Merkel im Jahr 2015 steht auch Merz an einem entscheidenden Punkt seiner Kanzlerschaft. Die Flüchtlingskrise stellte die damalige Kanzlerin damals vor ungekannte Herausforderungen. Der Zustrom hunderttausender Asylsuchender, aber auch Merkels Umgang damit gelten bis heute als maßgeblich für den Aufstieg der rechten AfD. Die Ex-Kanzlerin will zwar nicht die alleinige........
