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Artenschutz über Gemeindegrenzen hinweg: Biotopverbund soll Vielfalt stärken

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16.07.2026

Vier Jahre nachdem der Gemeindeverwaltungsverband Salem, Frickingen, Heiligenberg (GVV) in die Biotopverbundplanung eingestiegen ist, wurde der Maßnahmenkatalog nun erstmals der Bürgerschaft vorgestellt. Die Verpflichtung zu einer solchen Planung ergab sich aus dem Volksbegehren „Rettet die Bienen“ im Jahr 2019. Ein Jahr später, vor ziemlich genau sechs Jahren, wurde am 22. Juli 2020 das Gesetz zur Änderung des Naturschutzgesetzes und des Landwirtschafts- und Landeskulturgesetzes durch den Landtag von Baden-Württemberg beschlossen.

Artenschutz macht vor Gemeindegrenzen nicht halt

Durch das Gesetz hat jede einzelne Gemeinde die Verpflichtung, eine Planung zum Artenschutz und zur Biodiversität auf ihrem Gemeindegebiet aufzustellen. „Wir haben uns entschieden, die Planung nicht in den Gemeinden einzeln aufzustellen, sondern auf GVV-Ebene zu heben“, erläuterte Salems Bürgermeister Manfred Härle das Vorgehen. Denn Artenschutz und Biodiversität machten vor Gemeindegrenzen keinen Halt, und so sei eine großräumigere Planung möglich.

Der GVV habe das Überlinger Planungsbüro „365grad Freiraum plus Umwelt“ beauftragt, die Biotopverbundplanung für die drei Gemeinden des GVV zu übernehmen. Dass die Planung erst jetzt fertiggestellt wurde, hat laut Jochen Kübler vom........

© Südkurier