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Leerstehendes Bauernhaus im Ortskern soll wieder zum Leben erweckt werden

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01.09.2026

Das Anwesen im Ortskern von Döggingen hat eine lange Geschichte und steht seit drei Jahren leer. Nun sollen Wohnhaus und Ökonomiegebäude der Familie Straub einem neuen Nutzungszweck zugeführt werden. Mit dem Projekt „Wohnen in der Gemeinschaft in Döggingen“ gehen Harald Straub und seine Schwester Gertrud McClannan neue Wege.

Nachdem Döggingen 1704 durch die Franzosen niedergebrannt worden war, errichtete der Wagner Christian Straub Mitte des 18. Jahrhunderts das heutige Gebäude, das immer an den ältesten Sohn weitervererbt wurde, zuletzt in der achten Generation an Harald Straub.

„Jede Generation hat etwas angebaut oder umgebaut“, erzählt Gertrud McClannan. So entstand nach und nach das jetzt bestehende Ensemble. Das Wagnerhandwerk wurde über viele Generationen fortgeführt, Mitte des 19. Jahrhunderts kamen unter Jakob Straub eine Schmiede und bis 1960 ein Krämerladen dazu.

Eins selbst Friseursalon untergebracht

Später wurden die Räume im Erdgeschoss für einen Friseursalon genutzt, bevor sie vermietet wurden. Ferner betrieb die Familie Straub auch eine Landwirtschaft, die im hinteren Teil getrennt vom Haupthaus untergebracht war. Erst im Jahr 2021 wurde sie von Hugo Straub aufgegeben. Als dieser 2023 starb, zog seine Ehefrau........

© Südkurier