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Demenz bei Hunden: Wie können Halter die Krankheit frühzeitig erkennen und den Verfall bremsen?

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29.01.2026

Als Hundebesitzer wünscht man sich, dass der eigene Vierbeiner einen möglichst lange begleitet. Doch mit zunehmendem Alter steigt bei Hunden auch das Risiko für verschiedene Erkrankungen. Eine davon ist Demenz, von der auch viele ältere Menschen betroffen sind. Wie sich die Krankheit beim Hund auswirkt und an welchen Symptomen man sie erkennen kann, hat eine internationale Arbeitsgruppe unter Beteiligung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) nun erstmals in einer Leitlinie zur Demenzerkrankung beim Hund dargelegt. Warum eine frühe Diagnose wichtig ist und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Ähnlich wie bei uns Menschen werden auch Hunde tendenziell immer älter. Mit der steigenden Lebenserwartung geht laut den Leitlinien zur Hundedemenz aber auch eine Zunahme altersbedingter Krankheiten wie Demenz einher. Der medizinische Fachterminus für die Erkrankung lautet Canines kognitives Dysfunktionssyndrom – kurz: CCDS. Dabei handelt es sich nach Angaben der TiHo um „eine fortschreitende, altersbedingte Hirnerkrankung bei älteren Hunden, die über normale altersbedingte Veränderungen hinausgeht.“ Ähnlich wie Alzheimer beim Menschen verursacht CCSD kognitive und Verhaltensänderungen beim Tier.

Wie die TiHo zusammenfasst, ist Demenz unter Hunden nach aktuellem Forschungsstand keine Seltenheit. So ist im Alter von 12 Jahren circa jeder dritte Hund von CCDS betroffen – und mit 15 Jahren sogar jeder zweite.

Ein großes........

© Südkurier