Max Hirt feiert am morgigen Karfreitag seinen 90. Geburtstag
Wenn man in seine wachen, hellen Augen schaut, hat man nicht das Gefühl, einem Mann gegenüber zu sitzen, der nun bereits sein 90. Lebensjahr vollendet hat. Geistig noch sehr rege, ist auch seine körperliche Fitness beeindruckend. Und noch immer ist Max Hirt sehr gesprächig und voller Tatendrang.
Geboren wurde Hirt auf dem Bauernhof seiner Eltern an der Klengener Siedlerstraße, gegenüber der heutigen Kegelstube. Sein Elternhaus sei ein sehr altes Gehöft gewesen, die Balken des Dachstuhles waren noch mit der Axt behauen und nicht gesägt. Es wurde anno 1893 beim damaligen Klengener Großbrand glücklicherweise verschont. „Dort betrieben wir eine kleine Landwirtschaft mit Schweinen, Hühnern und Kühen, die kleinen Bauern, so wie wir, verdienten sich in einer Fabrik in Villingen noch ein kleines Zubrot“, so Hirt. Schon früh musste er mit anpacken. Später ist die Landwirtschaft aufgegeben und das Anwesen verkauft worden.
Neben den Effingers und den Käfers gehört der Name Hirt hier zu den häufigsten im Ort. Doch nicht alle Hirts haben direkt etwas miteinander zu tun, seine Familie stammte ursprünglich von der Überauchener Mühle (heute Familie Kiefer), das lasse sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen, weiß der Senior.
Gerne schaut Hirt zurück in die späten 1930-er Jahre in Klengen. Hier verbrachte er zunächst unbeschwerte Kindertage. Hier ging er auch zur Schule, mit 20 Kindern sei seine Klasse recht groß gewesen, erinnert er sich. Er sei stets gerne zur Schule gegangen und war auch ein recht guter Schüler, besonders im Rechnen. Es sei damals im Ort alles sehr beschaulich zugegangen, was sich dann mit dem........
