16-jähriges Ausnahmetalent gestaltet Eröffnungskonzert des 13. Görwihler Kultursommers
Von „jung“, etwa im Sinne von „noch nicht ausgereift“, kann bei dr Pianistin Mai Furuya, abgesehen vom Alter, überhaupt keine Rede sein. Sie glänzt nicht nur mit brillanter Technik, sie überzeugt nicht nur durch ihre hohe Musikalität, sie versenkt sich vollkommen in die Interpretation, ja sie lebt die Musik selbst. Schon allein die Konzentration, die sie aufbaut, bevor sie ein Stück beginnt, lässt die Luft um sie herum vor Spannung vibrieren. Sie gibt jedem Stück seinen ganz eigenen Ton, als stehe es völlig außer Frage, wie genau dieses Stück zu klingen habe.
Mai Furuya begann ihr Konzert mit Bachs Praeludium und Fuge b-moll (BWV 891), einem der dichtest kontrapunktisch ausgearbeiteten Werke aus der Sammlung des zweiten Teils des........
