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Von groben Mustern zur Feinmalerei: Die Entwicklung des Hilzinger Kirchweih-Schmucks

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14.10.2026

Eine der großen Attraktionen der Hilzinger Kirchweih ist der Erntedankschmuck in der von Barockbaumeister Peter Thumb erbauten katholischen Pfarrkirche – der sogenannten kleinen Schwester von Kloster Birnau. Es ist ein Gesamtkunstwerk, mit üppigem Blumen- und Ährenschmuck und den bekannten großen Altar-Mosaiken aus gemahlenen Blütenblättern, hunderten von Samen, gemahlenen Körnern und duftenden Gewürzen. Den Brauch gibt es seit 100 Jahren. Wie er sich im Laufe der Zeit gewandelt und verfeinert hat, zeigen jetzt anlässlich des Jubiläums die diesjährigen Erntedank-Mosaike.

Blick auf hundertjährige Tradition

Angefangen hat alles 1926, als der damalige Pfarrer Karl Geißler als Erntedankgabe einen Teller mit Kartoffeln auf den Altar stellte. In den Folgejahren kamen Früchte dazu. Die bis heute unveränderte, große Erntekrone gibt es seit den 1930-er Jahren. Zwei Jahrzehnte später wurden dann die Erntegaben erstmals im Chorraum als großes........

© Südkurier