Von Tätern, Opfern und stillen Helden am Tag der Demokratiegeschichte
Anlässlich des Tags der Demokratiegeschichte luden der Verband Deutsche Kriegsgräberfürsorge und die Singener Kriminalprävention mit dem Historiker Axel Huber zu einem virtuellen Rundgang durch Singen ein. Entlang bekannter Plätze und Orte der Stadt erinnerte Huber an das Leben von Menschen, die zu Tätern oder Opfern wurden.
Dies war auch als Mahnung an die heutige Generation gedacht, sich bewusst zu machen, wie fragil unsere Demokratie ist und wie schnell Menschlichkeit in Grausamkeit umschlagen kann. Der Tag der Demokratiegeschichte wird in diesem Jahr zum ersten Mal begangen. Der 18. März war der Tag der niedergeschlagenen Revolution von 1848 sowie der Tag der ersten freien Wahl zur Volkskammer der DDR im Jahr 1990.
Frieden ist nicht selbstverständlich
In seiner Begrüßung betonte der Singener Oberbürgermeister Bernd Häusler, dass es nicht selbstverständlich sei, bereits seit mehr als 80 Jahren in Frieden und Freiheit leben zu dürfen. Der Singener Ratssaal, Ort der Veranstaltung, wird dominiert durch das monumentale Wandbild „Krieg und Frieden“, das 1960 von Otto Dix geschaffen wurde.
Mit dem Kontrast zwischen der linken Bildhälfte, die Krieg und Not zeigt, und dem friedlichen Zusammenleben auf der rechten........
