menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Staudamm an der Aach schützt vor Überflutungen

21 0
17.09.2026

Netzwerke können ganz unterschiedlicher Natur sein. Ja, die Natur selbst kann Netzwerke oder vernetzte Strukturen entwickeln. Ein Beispiel sind Wasserläufe mit ihren Zuflüssen, wie sie auch die Aach entwickelt hat, die im Oberen Linzgau entspringt und durch den wildromantischen Aachtobel rauscht. Ehe sie unter verschiedenen Namen an Frickingen, Salem und Uhldingen vorbeiströmt, um als Seefelder Aach in den Bodensee zu münden. In diesem Verlauf bildet sie ein vielgestaltiges Netzwerk, das sich allein in den verschiedenen Namen des Fließgewässers ausdrückt.

Über dessen Entstehung referierte am Tag des offenen Denkmals der Lippertsreuter Heimatforscher Hermann Keller am oberen Ende des Aachtobels auf dem künstlichen Staudamm, der erst 1967 als Hochwasserschutz gebaut worden war. Nicht schlecht staunte Keller, dass schon bei seiner ersten Führung um 10 Uhr morgens rund 40 Teilnehmer die Erläuterungen verfolgten. Weitere 30 inspizierten das Bauwerk am Nachmittag.

Eines der ältesten Naturschutzgebiete der Region

Bereits vor rund 20.000 Jahren begann mit dem Abschmelzen des Gletschers der Würmeiszeit die Ausformung der Landschaft des Linzgaus. Am Ende sei, so Keller, auch der enge Aachtobel entstanden, der aufgrund seines Artenreichtums schon 1939........

© Südkurier