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Maxi müsste einen hohen Preis bezahlen: Wie drohende Sozialkürzungen eine Familie verzweifeln lassen

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20.07.2026

Die jüngst verabschiedeten Sozialkürzungen der CDU/SPD-Bundesregierung betreffen in Deutschland Millionen von Menschen. Weniger groß, aber im Einzelfall umso existenzieller, ist die Betroffenheit in einem Bereich, wo Streichungen aktuell erst drohen – bei der Behindertenhilfe.

„Ich hoffe, ich bete, dass sie nicht kommen“, sagt Michaela B. aus Küssaberg. Sie ist die Mutter von Maxi, 13 Jahre alt. Das Mädchen ist körperlich und geistig behindert - und besucht eine Regelschule, die Realschule Klettgau mit Sitz in Erzingen. Die Mutter: „Wenn die Kürzungen so kommen sollten, wäre das zu Ende.“

Die Krux: Der Schulbesuch Maxis ist nur möglich, weil sie mit Carina Radke eine Schulassistentin an der Seite hat, die sich ganz individuell um die Bedürfnisse des Teenagers kümmert. Und um genau diese Schulassistenten geht es: Die Politik will das Geld für sie einsparen, höchstenfalls noch für Kräfte zahlen, die gleich mehrere Kinder und Jugendliche auf einmal betreuen. Michaela B. ist........

© Südkurier