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Der Dachs bleibt, der Biker fährt: Wie sich Sport und Naturschutz vereinen lassen

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Wenn an einem Sommerabend die Mountainbiker über die Baumwurzeln springen, ist das in den Wäldern im Konstanzer Norden kein illegales Vergnügen mehr. In den vergangenen Jahren ist ein rund zwölf Kilometer langes Netz ausgewiesener Mountainbike-Strecken im Bereich Schwaketen- und Mainauwald entstanden – Schritt für Schritt, unter Beteiligung von Stadt, Forstbehörde und des Mountainbike-Clubs Konstanz.

Am Trail „Dachsbau“ stellten die Beteiligten jetzt vor, wie sie Konflikte mit Fußgängern, Anwohnern und dem Naturschutz vermeiden wollen. Die Botschaft: Nur wer Angebote schafft, bekommt den Wildwuchs in den Griff. Denn der Andrang ist enorm. Geschätzt wird die Zahl der aktiven Mountainbiker in der Region auf 5000 bis 6000. Reine Verbote laufen deshalb ins Leere. „Tatsächlich sieht man: Verbote funktionieren nicht“, sagt auch Patrick Glatt vom Amt für Bildung und Sport. Als warnendes Beispiel dient Freiburg: „Da haben sie große Trails gebaut, die sind jetzt aber so voll, dass dann doch wieder der Wildbau entstanden ist.“

Druck wuchs in der Zeit der Corona-Pandemie

Die Stadt Konstanz unterstützte den Verein mit 25.000 Euro Startkapital für die Ertüchtigung der Trails. Dazu kommen jährlich 5000 Euro für die Instandhaltung. Noch vor sechs........

© Südkurier